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	<title>WAK.MB-Debatte.7-08-IGR - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-04T06:53:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in LeipzigWiki</subtitle>
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		<title>HGG: Die Seite wurde neu angelegt: Home Hauptseite / WAK / WAK.AG-Diskurs / WAK.MB-Debatte  Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilung...</title>
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		<updated>2008-07-15T11:11:33Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: Home &lt;a href=&quot;/index.php/Hauptseite&quot; title=&quot;Hauptseite&quot;&gt;Hauptseite&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;WAK&quot;&gt;WAK&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK.AG-Diskurs&quot; title=&quot;WAK.AG-Diskurs&quot;&gt;WAK.AG-Diskurs&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK.MB-Debatte&quot; title=&quot;WAK.MB-Debatte&quot;&gt;WAK.MB-Debatte&lt;/a&gt;  Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilung...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Home [[Hauptseite]] / [[WAK]] / [[WAK.AG-Diskurs]] / [[WAK.MB-Debatte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilungsblatt] 7+8-2008 des Stadtverbands der Linkspartei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Der Leipziger Linke Horst Pawlitzky und die Jungs und Mädels von Gestern'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[WAK.MB-Debatte.6-08-HP|Mitteilungsblatt 6/2008]] der Leipziger Linken entledigt sich der Genosse&lt;br /&gt;
Pawlitzky jeden guten Glaubens und fährt zu den Höhen der Regelwerke des&lt;br /&gt;
Kapitalismus auf, um von oben zu betrachten, wie er daselbst als Dozent&lt;br /&gt;
weissagt, was geschehen würde, wenn nicht...  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn nicht? Wenn der Mensch nicht arbeiten ginge beispielsweise, dann gäbe es&lt;br /&gt;
auch keine Leistung, die zu verteilen sei. Recht hat er, der Genosse mit der&lt;br /&gt;
Trompete, der uns den Marsch bläst.  Und um es richtig rund zu machen, ufert&lt;br /&gt;
er aus und holt den Joker ins Spiel, die Gewerkschaften. Sie müssen&lt;br /&gt;
unterstützt werden, damit Leistung entsteht, entlohnt und verteilt werden&lt;br /&gt;
kann.  Auch richtig! Nun kommt es nur darauf an, den Kuchen richtig zu&lt;br /&gt;
verteilen und da wird’s problematisch.  Pawlitzky meint schon mal, Juliane&lt;br /&gt;
Nagel sei keine richtige Empfängerin, weil sie zu Genuss aufruft und zur&lt;br /&gt;
Verschwendung mahnt.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und da liegt das Problem nicht nur des Genossen Pawlitzky – er kennt sich&lt;br /&gt;
nicht aus in den Angelegenheiten, die man Freiheit nennt und so kommt es, dass&lt;br /&gt;
er den Lebensentwurf von Juliane Nagel gar nicht verstehen kann und vollkommen&lt;br /&gt;
übersieht, dass sie täglich viel arbeitet. Sie ist keine Tischlerin oder&lt;br /&gt;
Polizistin, sie ist Politikerin, also ist sie nicht übersät mit Sägespänen und&lt;br /&gt;
eine Uniform, um das Gewaltmonopol zu repräsentieren, trägt sie auch nicht.&lt;br /&gt;
Wenn sie nun nur für sich spräche, käme das dem Genossen Pawlitzky in die&lt;br /&gt;
Quere.  Doch auch so unterbricht sie seine Geradlinigkeit, in der es heißt:&lt;br /&gt;
„Jeder muss arbeiten, damit jeder etwas bekommt.“ Und er bringt die alte&lt;br /&gt;
Kirche auf den Plan, die auch Müntefering schon, nur umgekehrt zitierte: Wer&lt;br /&gt;
nicht arbeitet, soll auch nicht essen.  Wie der „wer“ zum Nichtarbeiten kommt,&lt;br /&gt;
wissen weder Müntefering noch Pawlitzky. Das heißt; sie wissen es schon, aber&lt;br /&gt;
sie unterbinden es in der Darstellung, um auch nach 100 und mehr Jahren&lt;br /&gt;
Arbeitslosigkeit das alte Lied von der Pflicht zu singen, die nicht einmal sie&lt;br /&gt;
noch zu menschenwürdigen Umständen garantieren können. Das aber erklärt noch&lt;br /&gt;
nicht, weshalb Pawlitzkys Gesellschaftsthese doktrinär und aus freiheitlichem&lt;br /&gt;
Gesichtspunkt falsch ist. So, wie Leistungen verteilt werden, könnte ja auch&lt;br /&gt;
Arbeit verteilt und deren Charakter neu definiert werden, indem einfach andere&lt;br /&gt;
Tätigkeit, anderes Wirken in den Begriff mit aufgenommen wird, der zunächst&lt;br /&gt;
erst einmal der kruden kapitalistischen Wertschöpfungs- und&lt;br /&gt;
Falschverteilungslogik entspringt, dass alles, was man mit Herunterschmeißen&lt;br /&gt;
kaputtmachen kann, das Ergebnis einer Arbeit sei.  Nichtarbeit sei hingegen,&lt;br /&gt;
was man sich freiwillig aufbürdet, also gesellschaftliches Engagement, Kunst,&lt;br /&gt;
Singen, Tanzen – schlicht Kultur, Lesen, Schreiben, Schule, Kindergarten,&lt;br /&gt;
Musik hören. Juliane Nagel meinte also gar nicht, dass die einen fleißig sein&lt;br /&gt;
müssten, damit die anderen ihre Werte verschwenden, also faul sein dürften,&lt;br /&gt;
sondern sie meinte vielleicht, dass alles Tun belohnt werden müsse, weil es&lt;br /&gt;
gesellschaftlich verwertbar ist. Selbst Literatur, Genosse Pawlitzky, hat&lt;br /&gt;
einen Mehrwert, der darin besteht, dass Bücher nicht gelesen, aber geschrieben&lt;br /&gt;
werden.  Mit Kaffeemaschinen ist das im Kapitalismus ähnlich.&lt;br /&gt;
                      &lt;br /&gt;
Ingo Groepler-Roeser&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HGG</name></author>
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