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	<title>WAK.MB-Debatte.7-08-GH - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in LeipzigWiki</subtitle>
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		<title>HGG: Die Seite wurde neu angelegt: Home Hauptseite / WAK / WAK.AG-Diskurs / WAK.MB-Debatte  Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilung...</title>
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		<updated>2008-07-15T13:33:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: Home &lt;a href=&quot;/index.php/Hauptseite&quot; title=&quot;Hauptseite&quot;&gt;Hauptseite&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;WAK&quot;&gt;WAK&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK.AG-Diskurs&quot; title=&quot;WAK.AG-Diskurs&quot;&gt;WAK.AG-Diskurs&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK.MB-Debatte&quot; title=&quot;WAK.MB-Debatte&quot;&gt;WAK.MB-Debatte&lt;/a&gt;  Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilung...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Home [[Hauptseite]] / [[WAK]] / [[WAK.AG-Diskurs]] / [[WAK.MB-Debatte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilungsblatt] 7+8-2008 des Stadtverbands der Linkspartei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Leserbrief'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„[...] daß die Arbeit dem Arbeiter äußerlich ist, d.h. nicht zu seinem Wesen&lt;br /&gt;
gehört, daß er sich daher in seiner Arbeit nicht bejaht, sondern verneint,&lt;br /&gt;
nicht wohl, sondern unglücklich fühlt, keine freie physische und geistige&lt;br /&gt;
Energie entwickelt, sondern seine Physis abkasteit und seinen Geist ruiniert.&lt;br /&gt;
Der Arbeiter fühlt sich daher erst außer der Arbeit bei sich und in der Arbeit&lt;br /&gt;
außer sich. Zu Hause ist er, wenn er nicht arbeitet, und wenn er arbeitet, ist&lt;br /&gt;
er nicht zu Haus.  Seine Arbeit ist daher nicht freiwillig, sondern gezwungen,&lt;br /&gt;
Zwangsarbeit. Sie ist daher nicht die Befriedigung eines Bedürfnisses, sondern&lt;br /&gt;
sie ist nur ein Mittel, um Bedürfnisse außer ihr zu befriedigen. Ihre&lt;br /&gt;
Fremdheit tritt darin rein hervor, daß, sobald kein physischer oder sonstiger&lt;br /&gt;
Zwang existiert, die Arbeit als eine Pest geflohen wird.“ - Karl Marx in den&lt;br /&gt;
ökonomisch-philosophischen Manuskripten. „Menschen werden aufs Abstellgleis&lt;br /&gt;
gestellt, als stille Arbeitskraftreserve auf niedrigem Niveau verwaltet - ohne&lt;br /&gt;
Aussicht in die Verwertungsmühle zurückkehren zu dürfen. Und auch die, die&lt;br /&gt;
aktive geund verbraucht werden, müssen sich mit immer schlechteren Konditionen&lt;br /&gt;
abfinden. Dies ist das sogenannte Prekariat.“&lt;br /&gt;
                      &lt;br /&gt;
So lautet ein Fazit der Linksjugend [‘solid] in Sachsen, als Feststellung des&lt;br /&gt;
Status Quo. Unser Wunsch, wie dieser aussehen möge ist freilich ganz anders&lt;br /&gt;
gestaltet. Wir warten auch auf kein übermenschliches Wesen, wer tut das schon.&lt;br /&gt;
Vielmehr erfolgt immer wieder der Hinweis, dass der wohlbekannte, eingebrannte&lt;br /&gt;
Arbeitsbegriff uns keinen Gefallen mehr tut. So er es jemals tat.  In Folge&lt;br /&gt;
einer schon lange andauernden Umwälzung der Voraussetzungen der Produktion,&lt;br /&gt;
wird nicht zuletzt immer mehr Arbeitskraft überflüssig und harrt letztendlich&lt;br /&gt;
beim „Amt“ seiner Verwaltung. Aufstockende ALG II Maßnahmen trotz Arbeit -&lt;br /&gt;
trotz nicht vorhandener Arbeit erfinden wir „Arbeit“, um ein Lebensmaß- und&lt;br /&gt;
Mittelpunkt voraus- und festzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unerträgliche Zahlenspielereien und Statistikanpassungen finden immer wieder&lt;br /&gt;
statt, beim Ruf nach Vollbeschäftigung wird ins selbe Horn gestoßen und das&lt;br /&gt;
sogenannte Prekariat schaut hoffend dabei zu? Das kann es nicht sein und&lt;br /&gt;
verlangt seit längerer Zeit nach unverbrauchten Debatten, verlangt nach&lt;br /&gt;
Hinterfragung, wo es im Kapitalismus für die „Überflüssigen“ hingehen soll?&lt;br /&gt;
Nicht mehr, aber gerade nicht weniger hat Juliane Nagel in ihrem Beitrag&lt;br /&gt;
gefragt. Für uns ist die Frage ein tragendes Element linker Perspektive auf&lt;br /&gt;
Arbeit, auf Befreiung vom Zwang und Vision einer emanzipatorischen&lt;br /&gt;
Gesellschaft.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gregor Henker&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HGG</name></author>
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