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	<title>WAK.MB-Debatte.6-08-MM - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in LeipzigWiki</subtitle>
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		<title>RedTeddy am 26. Juli 2009 um 16:07 Uhr</title>
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		<updated>2009-07-26T16:07:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
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		<author><name>RedTeddy</name></author>
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		<title>HGG: Die Seite wurde neu angelegt: Home Hauptseite / WAK / WAK.AG-Diskurs / WAK.MB-Debatte  Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilung...</title>
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		<updated>2008-07-15T11:24:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: Home &lt;a href=&quot;/index.php/Hauptseite&quot; title=&quot;Hauptseite&quot;&gt;Hauptseite&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;WAK&quot;&gt;WAK&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK.AG-Diskurs&quot; title=&quot;WAK.AG-Diskurs&quot;&gt;WAK.AG-Diskurs&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK.MB-Debatte&quot; title=&quot;WAK.MB-Debatte&quot;&gt;WAK.MB-Debatte&lt;/a&gt;  Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilung...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Home [[Hauptseite]] / [[WAK]] / [[WAK.AG-Diskurs]] / [[WAK.MB-Debatte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilungsblatt] 6-2008 des Stadtverbands der Linkspartei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Weder langer Atem noch Brechstange'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Replik auf Skadi Jennickes These „Langer Atem statt Brechstange“&lt;br /&gt;
(Mitteilungsblatt 3/2008, DIE LINKE.Leipzig, S.3, Diskussion)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf interessante und wissenschaftlich aufgehübschte Weise greift die Autorin&lt;br /&gt;
die aktuellen Zusammenhänge im Leipziger Stadtverband auf und verdreht sie&lt;br /&gt;
schließlich doch.&lt;br /&gt;
       &lt;br /&gt;
Sie führt aus: „Minderheiten sind keine absoluten Größen, sie können nur in&lt;br /&gt;
Bezug auf bestimmte Fragen entstehen.“ Jedenfalls ist diese Aussage ohne jeden&lt;br /&gt;
Kontext richtig. Sie koppelt die Minderheit an die Sachfrage und setzt sie in&lt;br /&gt;
den Rahmen einer Verabsolutierung, den die Minderheit auch nicht in einer&lt;br /&gt;
bestimmten Sachfrage beansprucht. Mit etwas Unschärfe könnte es fast wahr&lt;br /&gt;
sein, wenn man weder den eigentlichen Gegenstand (Demokratie ist der unstete&lt;br /&gt;
Wechsel von Minderheiten und Mehrheiten) noch die daraus erwachsende&lt;br /&gt;
Konsequenz berücksichtigtet. Die besteht darin, dass das ursprüngliche&lt;br /&gt;
demokratische „Instrument der Mehrheit“ selbst keine tiefe inhaltliche Frage&lt;br /&gt;
darstellt. Vielmehr ist die Fähigkeit zur Toleranz die Voraussetzung dafür,&lt;br /&gt;
minderheitlich vertretene Sachfragen zu mehrheitsfähigen Perspektiven&lt;br /&gt;
umzugestalten.  In diesem Sinne zählt in der Formfrage nur ein Argument:&lt;br /&gt;
„Minderheiten respektieren und deren Positionen gleichberechtigt einbinden“.&lt;br /&gt;
Schließlich geht es um Erkenntnisse.  Wie konstituiert sich nun die&lt;br /&gt;
angenommene Mehrheit im Leipziger Stadtverband? Sie setzt sich im Wesentlichen&lt;br /&gt;
aus einer Gruppe von Funktionären und einer großen Gruppe von Mitgliedern&lt;br /&gt;
zusammen. Im Prozess der Konstituierung nutzt die Funktionärsgruppe ihre&lt;br /&gt;
privilegierten Zugriffsmöglichkeiten auf die Informationswege im Stadtverband&lt;br /&gt;
(Internet, Mitteilungsblatt, Email-Verteiler, Anleitung der Ortsvorsitzenden).&lt;br /&gt;
Die so durch Fehlinformation, bewusste Missdeutungen und Diffamierungen&lt;br /&gt;
vorgeprägte große Mitgliedergruppe (in den Basisorganisationen und auch die&lt;br /&gt;
Delegierten des Stadtparteitages) ist somit nur im Stande, die intendierte&lt;br /&gt;
Grundauffassung der Funktionärsgruppe zu bestätigen. Dass die Kritiker nur&lt;br /&gt;
wenige Mandate oder Ämter innehaben, wird ihnen obendrein als&lt;br /&gt;
Kompetenzminderung angerechnet.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Selbst Minderheit zu sein und zugleich von Amtsmacht Abstand zu nehmen, liegt&lt;br /&gt;
im Wesen des Kritikers. Eine Mehrheit oder Personen in Ämtern, Mandaten und&lt;br /&gt;
Funktionen tun sich mit Kritik mehr als schwer.  Der Autorin ist in die- sem&lt;br /&gt;
Zusammenhang zuzustimmen, wenn sie Amts- und Mandatserlangungsabsicht als&lt;br /&gt;
Motiv der Beteiligung einzelner unterstellt.  Dabei ist das Beharrungsvermögen&lt;br /&gt;
und strukturelle Verdrängungsgebaren von Amts- und Mandatsträgern eine&lt;br /&gt;
spezifische Seite dieser Motivation.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Leipziger Situation möge man sich folgerichtig vorstellen, dass ein&lt;br /&gt;
Fraktionsmitglied bzw. ein Amtsträger kraft seines Amtes sich selbst Kompetenz&lt;br /&gt;
zuweist, dies von der Menge seiner so informierten Anhänger bestätigt und&lt;br /&gt;
anschließend die mögliche Alternative auf dieser Grundlage angezweifelt wird.&lt;br /&gt;
Hierin besteht die Crux. Diese beleuchtet die Autorin leider nicht und löst&lt;br /&gt;
sie in der Folge auch nicht auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei wichtige Aspekte werden also einfach außen vor gelassen. Die&lt;br /&gt;
grundsätzliche kritische Betrachtung von Demokratiedefiziten als Anlass für&lt;br /&gt;
die Kritik selbst und die gegenwärtige und lokale Perspektive, die der&lt;br /&gt;
kritischen Betrachtung zu unterliegen hat. Auf den Punkt gebracht, weist das&lt;br /&gt;
Paradoxon des Kreters Epimenides deutlich darauf.  Er behauptete: „Alle Kreter&lt;br /&gt;
lügen“. In nur umgekehrter Weise beansprucht die Autorin als&lt;br /&gt;
Vorstandsvertreterin (Die Antinomie des Barbiers) für sich die Wahrheit – und&lt;br /&gt;
zwar die einzige Wahrheit, solange sie von einer Mehrheit vertreten wird, die&lt;br /&gt;
sich allein durch sie selbst legitimiert – sowohl in Sach- als auch&lt;br /&gt;
grundlegend in allen formellen Fragen. An anderer Stelle beansprucht die&lt;br /&gt;
Autorin Zeit für Veränderungsprozesse („Annäherungsprozesse politischer&lt;br /&gt;
Kulturen brauchen Zeit“, ebd.). Dem kann man durchaus zustimmen. Doch&lt;br /&gt;
wesentlich für Veränderungs- und Annährungsprozesse ist der politische Wille&lt;br /&gt;
dazu. Das setzt Achtung von Minderheiten voraus. Insbesondere erwächst dieses&lt;br /&gt;
Erfordernis im Kontext der Parteineubildung. Denn sie braucht nicht nur den&lt;br /&gt;
formal erklärten Willen zur Zusammenführung. Sie braucht den tatsächlichen&lt;br /&gt;
Willen. „Das Prinzip der Po- litik ist der Wille. Je einseitiger, das heißt&lt;br /&gt;
also, je vollendeter der politische Verstand ist, um so mehr glaubt er an die&lt;br /&gt;
Allmacht des Willens, um so blinder ist er gegen die natürlichen und geistigen&lt;br /&gt;
Schranken des Willens, um so unfähiger ist er also, die Quelle sozialer&lt;br /&gt;
Probleme zu entdecken.“ (MEW I, 402) Wir brauchen also keinen einseitigen&lt;br /&gt;
politischen Verstand. Es ist an der Zeit, dies zu erkennen und umzusetzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
                          &lt;br /&gt;
Maximilian Meurer&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HGG</name></author>
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