<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>http://www.leipzig-netz.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=WAK.MB-Debatte.4-08-JF</id>
	<title>WAK.MB-Debatte.4-08-JF - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://www.leipzig-netz.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=WAK.MB-Debatte.4-08-JF"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.leipzig-netz.de/index.php?title=WAK.MB-Debatte.4-08-JF&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-04T04:01:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in LeipzigWiki</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.39.3</generator>
	<entry>
		<id>http://www.leipzig-netz.de/index.php?title=WAK.MB-Debatte.4-08-JF&amp;diff=8052&amp;oldid=prev</id>
		<title>HGG: Die Seite wurde neu angelegt: Home Hauptseite / WAK / WAK.AG-Diskurs / WAK.MB-Debatte  Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilung...</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="http://www.leipzig-netz.de/index.php?title=WAK.MB-Debatte.4-08-JF&amp;diff=8052&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2008-07-13T17:06:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die Seite wurde neu angelegt: Home &lt;a href=&quot;/index.php/Hauptseite&quot; title=&quot;Hauptseite&quot;&gt;Hauptseite&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;WAK&quot;&gt;WAK&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK.AG-Diskurs&quot; title=&quot;WAK.AG-Diskurs&quot;&gt;WAK.AG-Diskurs&lt;/a&gt; / &lt;a href=&quot;/index.php/WAK.MB-Debatte&quot; title=&quot;WAK.MB-Debatte&quot;&gt;WAK.MB-Debatte&lt;/a&gt;  Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilung...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Home [[Hauptseite]] / [[WAK]] / [[WAK.AG-Diskurs]] / [[WAK.MB-Debatte]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beitrag aus dem [http://www.die-linke-in-leipzig.de/index.php?seite=mitteilungsblatt Mitteilungsblatt] 4-2008 des Stadtverbands der Linkspartei&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;big&amp;gt;'''Wie und für wen arbeitet die Stadtratsfraktion der LINKEN?'''&amp;lt;/big&amp;gt;&lt;br /&gt;
                  &lt;br /&gt;
Ich erlaube mir ein Urteil, weil ich die Arbeit der Fraktion seit 1994 gut&lt;br /&gt;
kenne. Sie wird in den Äußerungen und Texten der Stadtforumsgruppe – so will&lt;br /&gt;
ich die Kritiker nennen – immer wieder als abgehoben oder gar losgelöst von&lt;br /&gt;
der Partei bezeichnet, es gäbe keine Zusammenarbeit zwischen (Stadt-)Partei&lt;br /&gt;
und Fraktion und sie soll sogar die Partei dominieren. Abgesehen davon, dass&lt;br /&gt;
eine Fraktion kein Parteiorgan ist (sie ist ein Zusammenschluss von Stadträten&lt;br /&gt;
zur Erreichung gemeinsamer politischer Ziele; sie ist der Gemeindeordnung&lt;br /&gt;
unterworfen und ihre Tätigkeit wird vom Steuerzahler finanziert) stimmt diese&lt;br /&gt;
Darstellung absolut nicht. Warum?  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1. Bis auf die auf der offenen Liste gewählten Nicht-Parteimitglieder arbeiten&lt;br /&gt;
alle Fraktionsmitglieder in ihren Basisgruppen, Ortsverbänden u.a. Gremien&lt;br /&gt;
mit – meist besonders aktiv.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2. Fast alle Fraktionsmitglieder nehmen als Delegierte oder Gäste regelmäßig&lt;br /&gt;
an den SDK oder SPT teil und diskutieren dort.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
3. Die inhaltliche Grundlage für die Arbeit der Fraktion ist das&lt;br /&gt;
Kommunalwahlprogramm (KWP), das letzte stammt von 2004. Dieses KWP wurde – wie&lt;br /&gt;
auch die vorhergehenden – in zahlreichen Arbeitsgruppen von Genossen und auch&lt;br /&gt;
Sympathisanten erarbeitet, in vielen Gremien diskutiert und von der SDK&lt;br /&gt;
beschlossen. Auf der Basis dieses KWP haben etwa genau so viel Bürger die PDS&lt;br /&gt;
gewählt wie die CDU und die SPD, alle 3 Fraktionen sind nämlich gleich groß.&lt;br /&gt;
Dieses KWP ist ein Programm der Partei, es vertritt die Linie der Partei (dass&lt;br /&gt;
es damals noch die PDS war, kann man niemandem vorwerfen – obwohl es Vorwürfe&lt;br /&gt;
dieser Art gibt; es gilt für eine Wahlperiode bis 2009 und ich sehe keinen&lt;br /&gt;
Grund, es jetzt noch zu ändern). Die Fraktion arbeitet inhaltlich danach und&lt;br /&gt;
zwar erfolgreich (s. z.B. Halbzeitbilanzen und die auf dem Stadtparteitag Ende&lt;br /&gt;
Februar vorgelegte Übersicht). Das zeigt auch die für die gemeinsame&lt;br /&gt;
Klausurberatung von Stadtvorstand und Fraktion am 5. April 2008 erarbeitete&lt;br /&gt;
Analyse der Umsetzung des KWP. Gleichzeitig beginnt die Arbeit am neuen KWP&lt;br /&gt;
für 2009. Ich fände es sehr gut, wenn die Stadtforumsgruppe daran intensiv&lt;br /&gt;
mitarbeiten würde.&lt;br /&gt;
     &lt;br /&gt;
4. Wenn man sich in o.g. Weise über die Fraktion äußert, sollte man deren&lt;br /&gt;
Arbeit und Arbeitsweise wenigstens kennen. Die Fraktion hat auf Grund&lt;br /&gt;
vieljähriger Erfahrung eine – wie ich finde – recht effektive Arbeitsweise&lt;br /&gt;
gefunden (da es eine sehr aufwändige ehrenamtliche Arbeit ist – meist neben&lt;br /&gt;
dem Beruf –, ist Effektivität sehr wichtig). Die Fraktionssitzungen&lt;br /&gt;
(i.d.R. zwei pro Monat) werden inhaltlich in drei Arbeitskreisen vorbereitet,&lt;br /&gt;
denen außer den fachlich zuständigen Stadträten auch „Fachberater“ (wie ich&lt;br /&gt;
z.B.) angehören. Dort werden eigene Anträge und Anfragen, Anträge anderer&lt;br /&gt;
Fraktionen oder Stadträte sowie Vorlagen und andere Materialien der kommenden&lt;br /&gt;
Ratsversammlung vorberaten, ausführlich diskutiert (auch unter Einbeziehung&lt;br /&gt;
der lokal zuständigen Stadtbezirksbeiräte unserer Partei) und mit einer&lt;br /&gt;
Empfehlung an die Fraktion weitergeleitet. Wir sitzen dort als Genossen und&lt;br /&gt;
beraten im Sinne der Partei. Dasselbe gilt für die Fraktionssitzungen, die oft&lt;br /&gt;
4 – 5 Stunden dauern, viele unterschiedliche Dinge behandeln müssen und sowohl&lt;br /&gt;
aus Gründen der Vertraulichkeit bei strategischen und taktischen Überlegungen&lt;br /&gt;
als auch aus Gründen der Effektivität nicht generell geöffnet werden sollten.&lt;br /&gt;
Soweit ich weiß, können die Mitglieder des Stadtvorstandes (und auch höherer&lt;br /&gt;
Gremien) als Gäste an den Fraktionssitzungen teilnehmen. Wer hat das&lt;br /&gt;
wahrgenommen, auch von den ausgetretenen Vorstandsmitgliedern?  Ebenso sehe&lt;br /&gt;
ich keinen von den Kritikern auf der Empore bei Ratsversammlungen. All das,&lt;br /&gt;
was ich hier genannt habe, kostet viel Zeit und Kraft und sollte nicht&lt;br /&gt;
verunglimpft werden.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
5. Ein letzter Punkt: Für einen Stadtrat der LINKEN ist es selbstverständlich,&lt;br /&gt;
dass er sich vor allem für soziale Belange und für die Interessen der&lt;br /&gt;
Schwächsten in der Gesellschaft einsetzt. Das zeigt die Arbeit unserer&lt;br /&gt;
Fraktion von Anfang an. Aber ein Ergebnis, einen Beschluss – der dann auch&lt;br /&gt;
umgesetzt werden muss – herbeizuführen, ist ein mühsamer und i.d.R.&lt;br /&gt;
langwieriger Prozess. Das geht nicht im Hauruckverfahren oder „mit der&lt;br /&gt;
Brechstange“.  Als Beispiel will ich das Sozialticket nennen.  Abgesehen&lt;br /&gt;
davon, dass es anfangs auch in der eigenen Partei Skeptiker gab, brauchte es&lt;br /&gt;
einen langen Atem und viele Gespräche, zwei weitere Fraktionen für diesen&lt;br /&gt;
Beschluss zu gewinnen – und natürlich außerparlamentarischen Druck (dank Pia&lt;br /&gt;
Witte und Petra Weißfuß und ihren Mitstreitern aus der ASG Soziale Politik –&lt;br /&gt;
ich hätte mir übrigens gewünscht, wenn die AG ASG sich mit dieser AG&lt;br /&gt;
zusammengetan hätte, anstatt eine eigenständige AG zu bilden). Obwohl der&lt;br /&gt;
Sozialbürgermeister Fabian dies aus finanziellen Gründen abgelehnt hat, will&lt;br /&gt;
die SPD-Fraktion bei ihrer Zustimmung bleiben – trotzdem ist die Sache noch&lt;br /&gt;
nicht „gegessen“.  Ich hoffe, ich habe zeigen können, dass die Vorwürfe&lt;br /&gt;
gegenüber unserer Stadtratsfraktion nicht gerechtfertigt sind und nicht zur&lt;br /&gt;
Stärkung der Arbeit unseres Stadtverbandes beitragen. Ich hoffe sehr, dass im&lt;br /&gt;
Stadtverband zu einer konstruktiven Arbeit zurückgefunden wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Joachim Finster&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>HGG</name></author>
	</entry>
</feed>