Volkshaus Leipzig

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... als Gewerkschaftshaus!

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Presse

Rückkauf

  • Kesselgulasch, Fettbemmen, Trommlergruppe: Gewerkschafter feiern heute Rückkauf des Volkshauses (Quelle: Lizzy-Online.de, 26.10.2009)
  • Das Rückkaufsrecht wird zu dem Preis ausgeübt, zu dem auch verkauft wurde. Das ist vertraglich festgelegt. Es soll sich um einen einstelligen Millionenbetrag handeln. (Quelle: LVZ, 23.10.2009)
  • Verdi macht den kritisierten Verkauf rückgängig und holt das Volkshaus zurück. 2006 hieß es aus der DGB-Spitze noch, das der Verkauf "wirtschaftlich notwendig und Folge eines Abwicklungsprozesses des Beteiligungsbereichs zur Bereinigung wirtschaftlicher Risiken" sei. Verkauft wurden daraufhin 40 Objekte mit einer Gesamtfläche von 192.000 m^2. Der Rückkauf macht Gebrauch von einem Rückkaufrecht. Unklar ist, ob - mit Blick auf die Finanzkrise und die geänderte Lage am Immobilienmarkt - Verdi oder Cerberus auf der Ausübung des Rückkaufrechts bestand. Verdi wolle nun den Sitz des Landesbezirks Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen nach Leipzig verlegen. (Quelle: LVZ, 13.08.2009)

Verkauf

  • Das Volkshaus wurde vom DGB an die Cerberus AG verkauft. Quelle: ND, 20.12.2006
    • "Immobilienverkauf spaltet Ost-DGB": Der Finanzinvestor Cerberus übernimmt insgesamt 37 Immobilien aus dem Besitz der gewerkschaftlichen Immobilienverwaltung GGI. Darunter sind auch die traditionsreichen Gewerkschaftshäuser in Dresden und Leipzig. Über den Kaufpreis sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte Cerberus mit.
    • http://www.nd-online.de/artikel.asp?AID=102337&IDC=16&DB=O2P
  • Auf Betreiben der Initiative "Stoppt des Verkauf des Volkshauses Leipzig" kommt es in Berlin am 22.11.2006 zu einem weiteren Gespräch mit Spitzen des DGB über den Verbleib des Leipziger Volkshauses. Dazu waren auch Bernd Günther (DGB Region Leipzig) und Hanjo Lucassen (DGB Bezirk Sachsen) eingeladen. Der Verkauf der Gewerkschaftshäuser, mit Ausnahme des Leipziger Volkshauses, ist bereits beschlossene Sache. Es werden nun Möglichkeiten geprüft, wie das Leipziger Gewerkschaftshaus in eigenem Besitz bleiben kann. Insbesondere werden gerade die Einzelgewerkschaften angesprochen, ob für sie ein Kauf des Gebäudes in Frage kommt. Quelle: Attac-Mailingliste, 4.12.2006
  • 21.11.: 50 sächsische Gewerkschafter fahren unangemeldet nach Berlin in die DGB-Zentrale und übergeben dort den Antrag auf Satzungsänderung. Nach kontroverser Diskussion wird evrsprochen, das Ergebnis "mit zuständigen Kollegen zeitnah zu besprechen und über das Ergebnis zu informieren. Quelle: Leipzigs Neue, 22.12.2006
  • 11.11.: Außerordentliche Regionalversammlung des DGB spricht sich gegen den Verkauf des Volshauses Leipzig aus. DGB-Chef Sommer folgt der Einladung, dort teilzunehmen und zu sprechen, nicht. Die Regionalversammlung beschließt, eine Satzungsänderung im DGB zu beantragen, die einen Verkauf ohne Zustimmung der örtlichen Gewerkschaftsorgane ausschließt. Quelle: Leipzigs Neue, 22.12.2006
  • Sachsens DGB-Chef Hanjo Lucassen spricht sich gegen den Verkauf der Gewerkschaftshäuser in Ostdeutschland aus. Quelle: LVZ, 23.10.2006.
    • Dies mit einem Beschluss von 1990, noch vor der Vereinigung, zu begründen, ist an den Haaren herbeigezogen.
    • In diesem Beschluss wird auch gefordert, gerade solche Beteiligungnen nicht zu verkaufen, die der unmittelbaren Unterstützung der gewerkchaftlichen Arbeit dienen. Das ist bei den Gewerkschaftshäusern eindeutig der Fall.
    • 2002 schätzte der DGB-Bundeskongres die Bedeutung der Gewerkschaftshäuser als inhaltliche und optische Anlaufpunkte hoch ein und beauftragte den DBG-Bundesvorstand, ein Konzept zur Nutzung der Häuser auszuarbeiten.
    • In Sachsen sind die Häuser in einem Top-Zustand und werden von Gewerkschaften und vielen anderen Organisationen genutzt.
    • Verkauf ist ein vollkommen falsches Signal, da sich die Gewerkschaften zugleich gegen kommunale Privatisierungspläne engagieren.
  • Immobilien-Deal fast perfekt Quelle: LVZ, 19.10.2006.
    • Der Verkauf wird in den nächsten Tagen angestoßen, es wird ein Bieterverfahren stattfinden. Bei zügigem Verlauf kann der Verkauf bis Jahresende abgeschlossen sein.
    • Weitere Unternehmensbeteiligungen wurden bereits verkauft: BHW-Aktien an die Postbank AG, DiBa-Beteiligung an die niederländische ING-Gruppe, 20000 Wohnungen aus dem Baubecon-Bestand an die US-Beteiligungsgesellschaft Cerberus, Hypothekenbank AHBR wurde durch Übertragung an die Lone Star vor dem Bakrott bewahrt.
    • Aus dem Gesamtgeschäft erwartet der DGB einen Erlös von 350 bis 400 Mill. Euro.

Siehe

  • APRIL.2006-10-09-JungeWelt - DGB-Häuser zum Verkauf - Gewerkschaftsbund will seine ostdeutschen Immobilien veräußern. Protest an der Basis