WAK.Forum-Archiv.212

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Thema: Zur Veranstaltung am 19.4. Thema eröffnet von: hgg aus Leipzig am 19.04.08 16:31 Uhr

Am 10.4.2008 schrieb ich auf der april-netzwerk Liste http://groups.google.com/group/april-netzwerk an Siegfried Schlegel


Lieber Siggi,

vielen Dank für die Information. Wir (die Truppe Bürgerbegehren Leipzig) spielen also nur von 10-11 eine Rolle, wobei dieses Zeitfenster im Gegensatz zu den anderen Stundentakten geprägt ist durch

  • die Begrüßung durch Ilse (sagen wir 10 min)
  • das Referat Wagenknecht (sagen wir 30 min)
  • Asbjorn Wahl (10 min)
  • wir (10 min)

Eine Diskussion dazu wird es also auch nicht geben. Ich nehme an, du teilst meine Prognose, was den faktischen Ablauf betrifft.

Sollten wir unter diesen Bedingungen überhaupt dort erscheinen?

Ich bin einigermaßen ratlos.


Wir sind also erschienen, wenn auch in geringer Zahl. Ich war bis 11:30 Uhr anwesend und habe dann für mich beschlossen, dass ich an einem Samstag im April anderes zu tun habe als einer so unverschämten Agit-Prop-Veranstaltung beizuwohnen (nein, ich habe mich nicht im Garten gesonnt, sondern die Matherallye im Wissenschaftssommer http://lsgm.uni-leipzig.de/stadtrallye weiter vorbereitet)

Ich möchte über den Verlauf bis dahin berichten mit der Bitte, dass andere, die es länger ausgehalten haben, dies ergänzen und ihre Sicht darstellen mögen (gern unter http://www.die-linke-in-leipzig.de/forum).

Also: Das obige Szenario traf mit einiger Verschärfung ein.

  • 10:15 Beginn, 5 min. Begrüßung durch Ilse Lauter.
Moderator H.-H. Heinker kündigt an, dass es jetzt drei Referate im Block und danach Diskussion geben wird (verstehe ich zwar nicht, wo er zu dem Zeitpunkt diesen Optimismus hernimmt, aber sei's drum).
  • 25 min. Referat Wagenknecht (eine Brandrede gegen Privatisierung, ohne auch nur im geringsten auf die Widersprüchlichkeit der Prozesse einzugehen, wie sie etwa im aktuell wieder aufflammenden Gezerre um die VNG sichtbar sind),
  • 15 min. Vortrag Mike Nagler (er wurde von H.-H. Heinker gleich anmoderiert mit der Frage "was habt ihr denn jetzt, nach dem BB, an Alternativen zu bieten?").

Da war es 11 Uhr und der Kollege Wahl aus Trondheim trat ans Mikrofon. Er hat interessant erzählt, aber danach war es 11.35 Uhr und Heinker lässt eine weitere Katze aus dem Sack.

Der nächste Referent habe mitgeteilt, dass er nur bis 12 Uhr zur Verfügung stehe (aha – Referat-Dropping und weg, an euern Diskussionen bin ich nicht interessiert, das weiß ich alles längst?), deshalb werde es jetzt keine Diskussion zu den Referaten der ersten Staffel geben; dies könne ja in die Podiumsdiskussion einbezogen werden (für die bekanntlich Lauter und Wagenknecht, nicht aber Nagler vorgesehen waren - die Meinungen der engagierten Bürger brauchen wir nicht einholen, weil - das sind wir ja selbst?).

Nur ein paar Fragen an den Kollegen Wahl seien zugelassen. Nun beginnt das übliche Procedere (allgemeines Statement ... "und wie wird das in Norwegen gemacht?"), wo mir endgültig die Lust verging, mir das noch länger anzutun.

Ich bitte um Nachsicht, wenn sich der Bericht leicht "angefressen" anhört – ich bin es wirklich. Gerade auch unter den gegebenen Umständen eines Konflikts, den V.H.K. "mit konservativen Methoden" zu heilen gedenkt.

Ein Gutes hatte der Tag dennoch: Ich habe endlich die mir mehrfach avisierte Auswertung des BB durch die Linke mit dem Punkt "Ein fulminanter Sieg der Demokratie" in den Händen. Steffi hatte mir ein persönliches Exemplar zurückgelegt.

Autoren: Reiner Engelmann, Dr. Volker Külow, Dr. Dieter Pellmann (war da nicht neulich irgendwas mit "Dr." Teske?) Ich spare mir jeden weiteren Kommentar, weil das Heft (mit dem ambitionierten Untertitel "Fakten, Hintergründe (!), Analysen (!!)") für sich spricht.

Paul, du fragtest nach relevanten Materialien aus dem APRIL-Netzwerk. Ich denke, dass unter

und

genügend und insbesondere auch die Verweise findest, über die wir im Ratssaal gesprochen haben.

Mit freundlichen Grüßen, Hans-Gert Gräbe