WAK.AG-Diskurs.KWP.These-14

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These 14

Stadtgestaltung muss konkret stadtteilbezogen und im Zusammenhang von baulicher und sozialer Entwicklung erfolgen; im Umgang mit Wohnungsleerstand sind Alternativen gefragt.

Unser Ziel ist eine sozial gemischte Stadt, d. h. die Vermeidung oder zumindest Verminderung sozialer Polarisierung. Der zunehmenden sozialräumlichen Ausgrenzung von Gruppen der Bevölkerung sollten wir durch geeignete Maßnahmen der Regional- und Stadtentwicklung entgegen wirken. Besonders in benachteiligten Stadtteilen müssen Schulen, Kindertagesstätten, sozio-kulturellen Angebote oder Bibliotheken erhalten werden. Erforderlich sind spezifische Entwicklungskonzeptionen für Stadtteile mit überdurchschnittlich hohem Ausländeranteil. Der Wohnungsbestand muss sich perspektivisch an der demografischen und sozialen Entwicklung orientieren. Großsiedlungen dürfen nicht gegen Gründerzeitbestände ausgespielt werden. Wohnungsleerstand wird uns auch weiterhin begleiten. Deshalb plädiert DIE LINKE für eine Schrumpfung zu den urbanen Kernen. Auf frei werdenden Flächen sollen Parks und Grünanlagen entstehen.