ASG.2011-08-22

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In eigener Sache - Die Arnold-Sommerfeld-Gesellschaft stellt sich vor.
Im Gespräch mit Dr. Wolfgang Eisenberg, Leiter des Sommerfeld-Seminars
Veranstaltung in der Reihe Erster Leipziger Wissenschaftssalon der Arnold-Sommerfeld-Gesellschaft
22. August 2011, 18:00 Uhr, Projektbüro Wächterstraße 36, 15. Etage

Ankündigung

Das interdisziplinäre Schaffen Arnold Sommerfelds (Mathematik, Theoretische Mechanik, Theoretische Physik) war Motivation der Naturwissenschaftler verschiedener Disziplinen, darunter Physiker, Mathematiker und Ingenieure zur Gründung der Arnold-Sommerfeld-Gesellschaft e.V. Seither widmet sie sich insbesondere dem Schaffen interdisziplinär tätiger Wissenschaftler.

Dr. rer. nat. Wolfgang Eisenberg, promovierter Physiker, der zur Boltzmann-Gleichung und auf dem Gebiet der Halbleiterphysik forschte, widmet sich als Präsident der ASG e.V. seit langem interdisziplinären Themen (Zellulare Automaten, Geschichte der Physik, Erkenntnistheorie der Physik, Statistische Physik und Nachhaltigkeit). Er leitet das Sommerfeld-Seminar, welches traditionelle und moderne Themata mit den in Leipzig wirksam gewordenen Sommerfeld-Schülern W. HEISENBERG, P. DEBYE und G. WENTZEL verknüpft und dessen wissenschaftliche Symposien zu den Höhepunkten im Umfeld des Seminars gehören. Zudem gründete er das Institut für die Geschichte der Naturwissenschaften (IGNT) und ist Mitherausgeber der Publikationsreihen „Synergie – Syntropie – und nichtlineare Systeme“ und „Wissenschaftliche Symposien der ASG“.

Bericht

Nach einer kleineren Sommerpause nutze im August Dr. Wolfgang Eisenberg, Präsident der ASG e.V., den 5. Wissenschaftssalon in eigener Sache, um detailliert auf Fragen zum aktuellen Seminarschwerpunkt (interessantes Wechselspiel zwischen Physik und Biologie) und zu den wissenschaftlichen Symposien, die zu den Höhepunkten im Umfeld des Sommerfeld-Seminars gehören, einzugehen. Anspruch der ASG e.V. an die Einrichtung Erster Leipziger Wissenschaftssalon ist, eine Plattform des Dialogs zwischen Wissenschaftlern und einem an wissenschaftlichen Erkenntnissen interessierten Publikum zu sein. Die Leipziger Schülerakademie ist Brücke zwischen schulischer und universitärer Ausbildung und das Sommerfeldseminar verknüpft traditionsverbundene, im Sinne der Interdisziplinarität Arnold Sommerfelds, und moderne Themata mit in Leipzig wirksam gewordenen Sommerfeld-Schülern wie Werner Heisenberg (Nobelpreis Physik 1927), Peter Debye (Nobelpreis Chemie 1936), Gregor Wentzel, Felix Bloch (Nobelpreis Physik 1952), Rudolf Peierls und Hans Bethe (Nobelpreis Physik 1976). Weitere Projekte und Aktivitäten aus den Bereichen Forschung und Entwicklung und Gesellschaftspolitik, die Interdisziplinarität der Gründungsmitglieder standen genauso im Mittelpunkt der Betrachtungen und es wurde eine Art Bilanz über die bisherige Arbeit des ASG e.V. gezogen. Dass nicht nur international beachtete Symposien, sondern auch Publikationen (insgesamt bereits 25, zuletzt in 2010 ein Lehrbuch: Grid-Computing) entstanden, konnte klar aufgezeigt werden und wurde mit einem gewissen AHA-Effekt vom zahlreich erschienenen Publikum honoriert und reflektiert.